Als gemischte Siedlungsabfälle fallen Hausmüll, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, Sperrmüll, Straßenreinigungsabfälle, Sortierrückstände usw. an. Die gemischten Siedlungsabfallarten sind ein komplexes heterogenes Gemisch aus unterschiedlichen Stoffgruppen mit lokal und temporär schwankender Zusammensetzung. Siedlungsabfallanalysen geben Auskunft über die stoffliche Zusammensetzung von Abfällen und sind unverzichtbar, wenn es um die Beschreibung der technologischen, chemischen oder physikalischen Eigenschaften geht.

Die Menge und Zusammensetzung von gemischten Siedlungsabfällen in einem Entsorgungsgebiet werden durch eine repräsentative Stichprobe und eine Sortieranalyse auf Grundlage statistischer Erhebungs- und Analysemethoden bestimmt. Nationale oder internationale Regelungen existieren bislang nicht. Einzelne Bundesländer, wie z. B. Brandenburg, Sachsen oder Nordrhein-Westfalen haben Richtlinien zur Durchführung von Abfalluntersuchungen entwickelt. ARGUS hat federführend an den Richtlinien in Brandenburg und Sachsen mitgewirkt und kann auf eine Vielzahl von Abfalluntersuchungen verweisen.

Ausgewählte Referenzen:
1.   Untersuchung des Berliner Restabfalls aus der Systemabfuhr
2.   Restmüllanalyse in Potsdam
3.    S.W.A.-Tool: Methodikhandbuch für Abfallanalysen
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