Die Kenntnis der chemisch/physikalischen Eigenschaften von Abfällen ist ein entscheidender Faktor bei der Auslegung und/oder Optimierung von Abfallbehandlungs- und Abfallbeseitigungsverfahren. Dies gilt sowohl für verfahrenstechnische Abläufe als auch für das Erreichen definierter Endprodukt-Qualitäten (z.B. Schwermetallgehalte, biologische Abbaubarkeit). Während die Bestimmung der chemisch/physikalischen Parameter anhand genormter oder standardisierter Verfahren durchgeführt wird, stellt die repräsentative Probenahme aus den heterogenen Abfallgemischen und die anschließende Einengung der Proben auf Labormaßstab die eigentliche Herausforderung dar.

ARGUS wendet für die Gewinnung von Laborproben ein mehrstufiges Verfahren an. Dabei werden repräsentativ ausgewählte Abfallproben zunächst manuell nach Stoffgruppen sortiert. Die einzelnen Stoffgruppen werden separat vorzerkleinert. Aus den dadurch homogener vorliegenden Stoffgruppen werden Teilproben entnommen und auf <2mm gemahlen. Aus den gemahlenen Stoffgruppen wird dann eine masseproportionale Mischprobe eingewogen, die im Labor analysiert werden kann. Für die Durchführung der chemisch/physikalischen Analysen arbeiten wir mit einem akkreditierten Prüflaboratorium zusammen.

Ausgewählte Referenzen:
1.   Chemisch-physwikalische Abfallanalysen in Berlin
2.   Chemisch-physwikalische Abfallanalysen in Potsdam
3.   Bestimmung chem-physik. Parameter von LVP-Sortierresten
      weitere Referenzen